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 Infos zu den Impfungen

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Astrid
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BeitragThema: Infos zu den Impfungen   So Feb 08, 2009 7:35 pm

FSME-Impfung wird immer wichtiger

"1) Der letzte Winter war extrem mild. So kam es, dass in verschiedenen Teilen Deutschlands zwischen November und Januar – zu einer Zeit, in der Zecken normalerweise eine Ruhephase einlegen – aktive wirtssuchende Tiere zu beobachten waren. Das deutet darauf hin, dass es dieses Jahr besonders viele Zecken geben wird.

2) Immer mehr Zeckenarten werden in Deutschland heimisch. Dank des Klimawandels fühlt sich nicht nur der schon immer in Deutschland lebende Holzbock pudelwohl. Auch die Auwaldzecke, die bisher nur in Südeuropa vorkam, hat sich inzwischen in Deutschland eingenistet. Besonders fatal ist, dass die Auwaldzecke sich viel schneller entwickelt als ihre hiesigen Artgenossen. Und das bedeutet, dass sie in einer warmen Saison durchaus auch zwei Generationen hervorbringen kann. Mit dieser raschen Vermehrung wächst auch die Gefahr von FSME-Infektionen.

3) FSME-übertragende Zecken breiten sich immer weiter nach Norden aus. Waren früher nur die klassischen Risikogebiete in Bayern und Baden-Württemberg betroffen, gab es 2006 auch FSME-Fälle in Hessen, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

4) Es werden von Jahr zu Jahr mehr FSME-Fälle registriert. Waren es 2004 noch 274 Fälle, wurden 2005 bereits 431 Fälle gemeldet und 2006 waren es schon 541 Fälle. Zum Vergleich: In den 80er Jahren wurden etwa 30 bis 50 FSME-Fälle pro Jahr gemeldet.

5) Zecken gibt es nicht nur im Wald. Die unliebsamen Spinnetierchen fühlen sich auch in Parks, an Seen oder im Garten wohl. Auch Spielplätze, Kindergärten oder andere Orte, an denen es Wiesen und Gebüsche gibt, beherbergen Zecken.

6) Im Freien spielende Kinder, die sich gerne im Gebüsch verstecken oder auf dem Boden spielen, sind stärker gefährdet als Erwachsene, sich eine Zecke „einzufangen“.

7) Es ist zwar richtig, dass bei Kindern unter sechs Jahren keine Todesfälle oder bleibende Schäden durch FSME berichtet werden, doch ist die FSME als Hirnhaut- oder Gehirnentzündung in jedem Fall eine schwerwiegende Erkrankung. Betroffene Kinder können intensivpflichtig sein und müssen eventuell beatmet werden, müssen eventuell ins „künstliche Koma“ gelegt werden, leiden vielleicht unter epileptischen Anfällen oder sind bewusstlos und können im akuten Stadium auch neurologische Ausfälle haben, z.B. Lähmungen. Es kann Wochen bis Monate dauern, bis diese sich wieder vollständig zurückgebildet haben."

Quelle: Dr. Andrea Schmelz
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BeitragThema: Fakten zur FSME-Impung   So Feb 08, 2009 7:36 pm

"Wenn Sie in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder Urlaub machen, sollten Sie sich und Ihr Kind impfen lassen. Die aktuelle Karte mit den FSME-Risikogebieten sowie weitere Informationen rund um das Thema Zecken finden Sie z. B. unter www.zecken.de (siehe FSME-Verbreitung). Die FSME-Impfung wird in der Regel von den Kassen bezahlt, nicht jedoch, wenn Sie ins Ausland fahren und es sich somit um eine Reiseimpfung handelt.

Es gibt zwei Impfstoffe, die für Kinder ab 12 Monaten zugelassen sind. Besteht ein sehr hohes Infektionsrisiko, können sogar Säuglinge ab sechs Monaten geimpft werden, wie dies zum Teil in Österreich praktiziert wird. FSME-IMMUN Junior (eine Impfdosis 31,58 Euro) oder Encepur®️ Kinder (eine Impfdosis 35,03 Euro) haben beide eine hervorragende Schutzwirkung von 99 Prozent.

Für eine vollständige Grundimmunisierung sind drei Impfungen erforderlich, die am Tag 0, nach 1 bis 3 sowie nach 9 bis 12 Monaten verabreicht werden. Vor Reisen kann nach dem Kurzzeitimpfschema am Tag 0, 7 und 21 geimpft werden. Wichtig: Frühestens 14 Tage nach der 2. Impfung sind ausreichende Mengen schützender Antikörper zu erwarten. Eine einmalige Impfdosis kann noch nicht gegen FSME schützen!

Die erste Auffrischimpfung ist beim Kurzzeitschema nach 12 bis 18 Monaten erforderlich, ansonsten nach drei Jahren. Danach genügen Auffrischungen alle fünf Jahre. Die Impfabstände lassen sich vergrößern, wenn vor der Impfung eine Titerbestimmung (muss selbst bezahlt werden!) durchgeführt wird, da der Impfschutz etwa fünf bis zehn Jahre anhält.

Als Nebenwirkungen treten nach der ersten Impfung bei etwa 13 Prozent der Kinder über drei Jahren Fieber und grippeähnliche Beschwerden auf. Kinder unter drei Jahren reagieren jedoch in etwa 23 Prozent mit (teilweise auch höherem) Fieber auf die erste Impfdosis.

Bitte beachten Sie, dass die Impfung nur gegen die durch Viren ausgelöste Hirnhautentzündung FSME wirkt. Gegen alle anderen durch Zecken übertragenen Erkrankungen wie Borreliose ist Ihr Kind trotzdem nicht geschützt. Daher sollten Sie es jeden Abend gründlich nach Zecken absuchen!

Auch wenn es mir vorwiegend um die Gesundheit Ihres Kindes geht, möchte ich Sie heute dringend darauf hinweisen, dass Erwachsene und insbesondere ältere Menschen über 50 Jahren im Falle einer FSME-Erkrankung besonders schwer erkranken – oft mit bleibenden Schäden, in zwei Prozent der Fälle sogar mit Todesfolge. Für Eltern und vor allem Großeltern ist die FSME-Impfung noch viel wichtiger als für Kinder!"

Quelle: Dr. Andrea Schmelz
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BeitragThema: FSME-Impfung auch für Kleinkinder geeignet?   So Feb 08, 2009 7:36 pm

"Wenn Sie in einem FSME-Risiko- oder gar Hochrisikogebiet wohnen, ist die Impfung gegen FSME auch für Kinder unter drei Jahren empfehlenswert, obwohl diese etwas häufiger als ältere Kinder mit Fieber auf die Impfung reagieren. Im Gegensatz zur früher üblichen Ansicht, dass Kinder in den ersten Lebensjahren selten erkranken und auch nicht durch bleibende Schäden gefährdet sind, gab es in letzter Zeit einige schwere Verläufe auch bei Babys und Kleinkindern. Wenn Sie direkt am Waldrand wohnen, ist die Gefahr, sich Zecken einzufangen, besonders groß – gerade für spielende Kinder!

Bitte beachten Sie, dass die Impfung nur gegen die durch Viren ausgelöste Hirnhautentzündung FSME wirkt. Gegen alle anderen durch Zecken übertragenen Erkrankungen wie Borreliose ist Ihr Kind trotzdem nicht geschützt. Daher sollten Sie sie jeden Abend gründlich auf Zecken absuchen!"
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BeitragThema: Pneumokokken- und Meningokokkenimpfungen für alle Babys empf   So Feb 08, 2009 7:37 pm

Pneumokokken- und Meningokokkenimpfungen für alle Babys empfehlenswert

"Ab sofort empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission), alle Säuglinge gegen Pneumokokken und alle Kinder unter zwei Jahren gegen Meningokokken zu impfen. Diese Erreger gehören zu den häufigsten Ursachen für schwer verlaufende bakterielle Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Bisher wurden – entsprechend den früheren Empfehlungen – jedoch nur Risikokindern (z. B. mit Immundefekten, Erkrankungen des Herzens oder der Atemwege) geimpft.

Pneumokokken können neben Mittelohr- und Lungenentzündung insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern auch eine Hirnhautentzündung (Meningitis) verursachen. Ältere Kinder sind weniger anfällig gegenüber Pneumokokken. Bei Kindern unter fünf Jahren treten pro Jahr etwa 970 schwere Pneumokokken-Erkrankungen auf, von denen 680 durch die im Pneumokokken-Impfstoff enthaltenen Varianten verursacht werden. Für einen vollständigen Impfschutz sind vier Impfungen (zeitgleich mit den anderen im Säuglingsalter empfohlenen Impfungen) bis zum vollendeten 11. bis 14. Lebensmonat vorgesehen.

Meningokokken können eine Blutvergiftung (Sepsis) oder eine Hirnhautentzündung (Meningitis) hervorrufen, die manchmal innerhalb weniger Stunden zum Tode führen kann. Von den Meningokokken gibt es verschiedene Untergruppen. Gegen den häufigsten Typ B gibt es leider keinen Impfstoff. Doch werden von den etwa 700 jährlich gemeldeten schweren Meningokokken-Erkrankungen etwa 175 Erkrankungen durch den Typ C ausgelöst, gegen den sich der Impfstoff richtet. Für den Schutz genügt eine Impfdosis nach dem ersten Geburtstag – Ihr Kind muss dafür also mindestens 12 Monate alt sein.

Bitte beachten Sie: Auch wenn die genannten Impfungen jetzt von der STIKO für alle Babys bzw. Kinder unter zwei Jahren empfohlen werden, heißt das noch nicht, dass Ihre Kasse die Kosten für diese Impfungen sofort übernimmt. Wie frühere Beispiele (z. B. die Windpocken-Impfung) gezeigt haben, kann es Monate, wenn nicht gar Jahre dauern, bis alle gesetzlichen Krankenkassen bundesweit die Kosten übernehmen. Für die neuen Empfehlungen sieht es aber nicht schlecht aus: Einige Kassen haben bereits vereinbart, die Impfungen zu bezahlen. Fragen Sie in jedem Fall sicherheitshalber bei Ihrer Krankenkasse nach, bevor Sie Ihr Kind impfen lassen."
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BeitragThema: Meningokokken-C-Impfung   So Feb 08, 2009 7:38 pm

"Starker Schutz vor schlimmen Folgen"

"Meningokokken sind Bakterien, die gefährliche Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen auslösen können. Sie kommen weltweit vor und werden von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektionen übertragen. Manche Menschen übertragen sie, ohne selbst zu erkranken.
Jährlich erkranken in Deutschland 200 Menschen. Besonders betroffen sind Säuglinge, Kinder und Jugentliche.
12% der Erkrankten sterben. Bei bis zu 20% der Betroffenen treten durch Blutvergiftung und Hirnhautentzündung zum Teil schwere Folgeschäden wie
Taubheit und Hirnschäden auf. Durch Haut- und Gewebezerstörung kann es zu Vernarbungen kommen, dies kann sogar zu Amputationen von Zehen, Fingern oder auch ganzen Gliedmaßen führen.

Jeder zehnte Mensch mit einer Meningokokken-Erkrankungen stirbt trotz modernster Therapiemöglichkeiten.

Mit nur einer Impfung schützen Sie ihr Kind ab dem 1. Geburtstag und sich selbst - ein Leben lang. Sogar die Kleinsten (Kinder ab 2 Monaten bis zum 1. Geburtstag) können durch zwei Impfungen im Abstand von mind. zwei Monaten gegen diese lebensbedrohliche Erkrankung geschützt werden.
Der in Deutschland zur Verfügung stehende Impfstoff ist nicht nur hoch wirksam, sondern auch ausgezeichnet verträglich.
Man kann diese Impfung auch gleichzeitig mit anderen Impfungen bei den U- oder J-Untersuchungen Ihres Kindes geben."
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BeitragThema: Windpockenimpfung   So Feb 08, 2009 7:40 pm

STIKO-Empfehlung der Windpockenimpfung!

Seit August 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO),

alle Babys ab dem 11. Lebensmonat gegen Windpocken zu impfen und darüber hinaus die Nachimpfung von allen Kindern und Jugendlichen, die noch keine Windpocken haben. Als Begründung wird u. a. angegeben, dass jede 6. Erkrankung schwer verlaufe (1) und es jede Woche zu 744 Komplikationen komme (2).

Diese Empfehlung stößt bei vielen Kinderärzten, die in ihrer Praxis ganz andere Erfahrungen mit Windpocken gemacht haben, auf Unverständnis und wirft die Frage auf, wie und unter welchen Umständen sie zustande kam.

Basis für diese Zahlen war eine Studie, die 1999 vom Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline (bis August 2004 einziger Anbieter eines Windpockenimpfstoffs in Deutschland) in Auftrag gegeben und bezahlt wurde (3,4). In einem Telefoninterview wurden fast 1.400 Ärzte in ihrer Praxis befragt. 91% lehnten die Teilnahme von vornherein ab.
Die Aussagen der restlichen 9% wurden als repräsentativ für alle deutschen Ärzte und darüber hinaus für alle Windpockenfälle in Deutschland betrachtet. Jeder teilnehmende Arzt sollte während des Telefonats aus seiner Patientenkartei 5 Windpockenfälle heraussuchen, bei denen der Anfangsbuchstabe des Nachnamens durch einen Zufallsgenerator vorgegeben war.

Die Randomisierung des Anfangsbuchstabens ist jedoch kein geeigne- tes Instrument, um eine unbewusste Einflussnahme des Arztes auf die Auswahl des Windpockenfalles auszuschließen. Vielmehr ist anzunehmen, dass der Arzt sich auf die Schnelle gerade an die schweren Fälle in der Praxis erinnert, zumal ja von einer besonders hohen Motivation bei den mitmachenden 9% der angerufenen Ärzte auszugehen ist.

Weiterhin wurde nicht berücksichtigt, dass bei Weitem nicht jeder Windpockenfall in einer Arztpraxis behandelt wird. Allein schon aus diesem Grund kann auf keinen Fall von diesen durch das Telefoninterviewgewonnenen Daten auf die gesamte Bevölkerung, die wegen der 100%igen Durchseuchung als Basis angenommen wurde, hochgerechnet werden!

Genau dies wurde jedoch in der Studie gemacht. Durch diese Manipu- lationen entstand ein unrealistisch dramatisches Bild der Windpockensituation in Deutschland.
Als diese Studienergebnisse erstmals in einer Fachzeitschrift im Herbst 2002 vorgestellt wurden, übten Ärzte in mehreren Leserbriefen heftige Kritik: "Die mögliche Voreingenommenheit der Autoren wird besonders deutlich bei der im Fazit betonten Komplikationsrate von 16 Prozent, die kaum ein Pädiater nachvollziehen wird." Und:
"Wenn wir an der Basis keine ernsten Komplikationen über Jahre sehen, wo sind sie dann? ...Von unseren Praxen ein klares Nein an die STIKO, was die Unterstützung bei der Impfkampagne gegen die Varizellen angeht(5)!"

Bei einer Durchimpfung aller Kinder fällt die ständige Boosterung durch Wildviruskontakt für ältere Menschen weg. Damit würde das Gürtelrose-Risiko zunehmen. Beispielsweise wurde in einer englischen Studie berichtet, dass die Häufigkeit der Gürtelrose bei Menschen abnahm, je mehr Kinder und Enkelkinder sie haben(6).

Das Gürtelrose-Risiko nach einer Impfung ist fast 6fach erhöht, wenn nach der Impfung ein windpockenähnlicher Hautausschlag auftritt(7). Diesen Ausschlag gibt es laut Herstellerangaben bei 1-10% der Geimpften.
Nach einer Windpocken-Impfung sollte der Geimpfte für 6 Wochen keinen Kontakt mit Schwangeren ohne Windpocken-Anamnese und den Neugeborenen von Müttern ohne Windpocken-Anamnese wegen der möglichen Übertragung des Impfvirus haben. Wie dies in der Praxis umzusetzen sein soll, ist schwer nachvollziehbar.

Die anzeigenfreie und unabhängige Zeitschrift Arznei-Telegramm spricht sich in ihrer Ausgabe 8/2004 am Ende eines bemerkenswert ausführlichen Artikels mit ähnlichen Argumenten ebenfalls komplett gegen die generelle Windpockenimpfung aller gesunden Kinder aus.

Zusammenfassend scheint eine Neubewertung der Impfempfehlung durch unabhängige Studien und Gutachter dringend erforderlich!

Quellen:
(1) ap-Pressemitteilung vom 07. Juni 2004, 12:46 "Neue Empfehlung zu Windpocken-Impfung"
(2)http://www.mmw.de/pdf/mmw/105465.pdf?pdf=true
(3)http://www.imse.med.tu-muenchen.de/teaching/goe/1_standard_evita.pdf
(4) Wagenpfeil, et al.: "Empirical data on the varicella situation in Germany for vaccination decisions", Clin Microbiol Infect 2004; 10: 425-430
(5) Leserbriefe, Deutsches Ärzteblatt vom 11.10.2002
(6) "Kann Kinderreichtum vor einer Gürtelrose schützen?", Ärztezeitung vom 6.11.2003
(7) Arndtz, Schmitt: "Gegen Varizellen impfen?", Immunologie&Impfen 1/2000
(Cool Fachinformation "Varivax", Stand September 2003

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BeitragThema: Neuer Impfstoff MMR plus Windpocken   So Feb 08, 2009 7:41 pm

"Ende Juli wurde in Deutschland der erste Vierfach-Impfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR) und Windpocken zugelassen. Der Impfstoff namens Priorix-Tetra ist seit August verfügbar. Damit brauchen Kinder ab dem 12. Lebensmonat nur noch zwei Impfungen statt dreimal pieken, um komplett geschützt zu sein. Die Schutzrate nach der zweiten Impfung liegt bei 98 Prozent und damit genauso hoch wie bei Verwendung eines MMR- und eines separaten Windpocken-Impfstoffes.

Ein positiver Nebeneffekt des Vierfach-Impfstoffes ist, dass durch die zweimalige Gabe der Windpocken-Komponente ein über 20facher Anstieg der Windpocken-Antikörper erzielt wird im Vergleich zum bisher empfohlenen Impfschema mit nur einer Windpocken-Impfung. Dass diese häufig nicht ausreicht, um ausreichenden Schutz zu erzielen, haben Erkrankungen geimpfter Kinder in den USA gezeigt, wo seitdem zu einer zweiten Dosis geraten wird.

Auch wenn der Impfstoff als gut verträglich gilt, gibt es doch einen kleinen „Schönheitsfehler“: Im Vergleich zum bisherigen Vorgehen mit einem MMR- und dem separaten Windpocken-Impfstoff kommt es unter der Kombi-Impfung etwas häufiger zu Fieberreaktionen nach etwa 15 Tagen. Hohes Fieber über 39° C trat jedoch nicht vermehrt auf."
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BeitragThema: Neue Schluckimpfung schützt Babys vor Durchfall   So Feb 08, 2009 7:42 pm

"Schwere Durchfälle bei Säuglingen und Kleinkindern werden häufig von Rotaviren verursacht. Inzwischen gibt es zwei neue Schluckimpfungen, die dagegen schützen.

Weil ein Brechdurchfall durch Rotaviren die Kleinen sehr belastet, ist die neue Impfung wirklich empfehlenswert. Es stehen dafür zwei Impfstoffe zur Schluckimpfung bereit: Rotarix®️ und RotaTeq®️.

Leider wird die Impfung gegen Rotaviren bisher nicht von den Kassen übernommen und muss aus eigener Tasche bezahlt werden."

Wichtig:

Die Schluckimpfung schützt Babys ausschließlich vor Brechdurchfällen, die durch Rotaviren ausgelöst sind, nicht jedoch gegen andere Erreger! Außerdem ist der Schutz nicht 100-prozentig: Leichtere Verlaufsformen können trotzdem auftreten. Auch geimpfte Kinder können deshalb weiterhin an Magen-Darm-Infektionen erkranken!
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BeitragThema: Impfung nur im ersten Lebenshalbjahr möglich   So Feb 08, 2009 7:42 pm

Impfung nur im ersten Lebenshalbjahr möglich

"Weil ein Brechdurchfall durch Rotaviren die Kleinen sehr belastet, ist eine Impfung dagegen wirklich empfehlenswert. Es stehen dafür zwei Impfstoffe zur Schluckimpfung zur Verfügung: Rotarix und RotaTeq. Leider wird die Impfung bisher nicht von den Kassen übernommen und muss häufig selbst bezahlt werden (komplette Impfung mit 2 bzw. 3 Schluckimpfungen kostet je nach Impfstoff 175 bis 200 Euro). Es gibt jedoch Kassen, die die Kosten ganz oder zumindest anteilig übernehmen (siehe unten).

Beide Impfstoffe sind gut verträglich. Die Schutzwirkung ist hoch: Schwere Verläufe einer Rotaviren-Infektion ließen sich zu 90 bis 98 Prozent bei den geimpften Kindern verhindern, leichtere Verläufe zu 70 bis 85 Prozent. Als häufigste Nebenwirkungen wurden Fieber, Durchfall und Erbrechen berichtet, wobei viele Kinder aus den Zulassungsstudien gleichzeitig die übliche Sechsfachimpfung erhalten hatten.

Die beiden Impfstoffe wurden in umfangreichen klinischen Studien an über 63.000 bzw. 68.000 Kindern geprüft. Ähnlich große Zulassungsstudien für Impfstoffe gab es bisher kaum! Grund dafür ist, dass 1998 in den USA schon einmal ein Rotavirus-Impfstoff zugelassen war, der aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen 1999 wieder zurückgezogen werden musste. Der damalige Impfstoff, der für Babys zwischen sechs Wochen und einem Jahr zugelassen war, verursachte bei einem von 10.000 geimpften Babys eine Invagination. Dabei schiebt sich ein Stück des Darms in den anschließenden tiefer liegenden Darmabschnitt hinein. Zu 95 Prozent geschieht dies am Übergang vom Dünndarm zum Dickdarm. Diese Krankheit tritt vor allem bei Babys zwischen dem dritten und dem elften Lebensmonat auf. Damals erkranken 100 Kinder in engem zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung und zwei der Kinder starben sogar.

Bei Rotarix und RotaTeq wurde sehr intensiv geprüft, wie häufig Darm-Invaginationen auftreten. Beide Impfstoffe sind sicher: Es zeigte sich kein erhöhtes Risiko für eine Darm-Invagination. So trat z. B. unter Rotarix bei 12 Kindern innerhalb eines Jahres nach der ersten Impfung eine Invagination auf, während in der gleich großen Kontrollgruppe nach dem Placebo-Impfstoff 15 Kinder erkrankten.

Da beim 1998 zugelassenen Impfstoff insbesondere Babys im zweiten Lebenshalbjahr eine Invagination bekamen, dürfen die jetzigen Impfstoffe nur im ersten Lebenshalbjahr gegeben werden. Andernfalls müsste mit einem höheren Invaginations-Risiko gerechnet werden."


Quelle: Dr. Andrea Schmelz
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BeitragThema: Re: Infos zu den Impfungen   So Feb 08, 2009 7:42 pm

Die Impfung gegen Rotaviren gehört bisher nicht zu den Standardleistungen der Krankenkassen. Dennoch übernehmen einige gesetzliche Krankenkassen die Kosten entweder vollständig oder zum Teil. Darüber hinaus empfiehlt die Sächsische Impfkommission sie seit dem 1. Januar 2008 in ihrem Impfkalender.

Sie sollten sich grundsätzlich vor der Impfung bei Ihrer Versicherung über die Kostenübernahme informieren. Das gilt nicht nur für gesetzlich, sondern auch für privat Versicherte. Die folgenden gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Impfung meist zwischen der 7. und 26. Lebenswoche (Stand: 14.05.2008, Quelle: impfkontrolle.de)

Volle Kostenerstattung durch:
Audi BKK
Autoclub BKK
BKK Beiersdorf AG
BKK Ernst & Young
BKK mhplus
Daimler BKK
Gmünder Ersatzkasse (GEK)
HKK
HZK – Die Profikrankenkasse
IKK gesund plus
IKK Sachsen
IKK Thüringen
num IKK
TAUNUS BKK
Techniker Krankenkasse (TK)

Teilweise Erstattung der Kosten:
BKK A.T.U. (abzüglich Apotheken- und Herstellerrabatt)
BKK Axel Springer (80 Prozent für ärztlich empfohlene Impfungen)
BKK Euregio (Kostenübernahme im Rahmen eines Bonusprogramms)
BKK N-Ergie (Übernahme Impfstoffkosten)
BKK SBH (auf Anfrage)
Die Persönliche BKK (abzüglich Apotheken- und Herstellerrabatt)
NOVITAS Vereinigte BKK (Erstattung mit Eigenanteil)

Übernahme der Kosten in ärztlich begründeten Einzelfällen:
BKK DER PARTNER
BKK der Siemag
Brandenburgische BKK (bei nicht gesunden Neugeborenen unter 12 Wochen)
HypoVereinsbank BKK (bei ständiger Magen-Darm-Erkrankung)
Krankenkasse für den Gartenbau
LKK Mittel- und Ostdeutschland
Vereinigte IKK
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BeitragThema: Es ist wieder ein Vierfachimpfstoff verfügbar   So Feb 08, 2009 7:43 pm

Es ist wieder ein Vierfachimpfstoff verfügbar

"Inzwischen gibt es mit dem Kombiimpfstoff Tetravac als Reimport wieder einen Vierfachimpfstoff. Nachfolgend finden Sie eine Liste mit den derzeit in Deutschland verfügbaren Kombinationsimpfstoffen für die Grundimpfung gegen Diphtherie, Tetanus (= Wundstarrkrampf), Keuchhusten (= Pertussis), Kinderlähmung (= Polio), Hib und Hepatitis B ab dem 3. Lebensmonat.

1) Sechsfachimpfstoff (entsprechend der offiziellen Impfempfehlung) gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hib und Hepatitis B: Infanrix Hexa

2) Fünffachimpfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung und Hib: Infanrix IPV + Hib, Pentavac

3) Vierfachimpfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung: Tetravac (entspricht, was die Zusatzstoffe angeht, dem Impfstoff Pentavac)

4) Dreifachimpfstoff gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten: Infanrix

Achtung: Es gibt keinen Zweifachimpfstoff gegen Diphtherie und Tetanus, der zur Grundimmunisierung für Babys und Kleinkinder zugelassen ist! Alle verfügbaren Zweifachkombinationen sind erst ab dem 5. Geburtstag zugelassen und weisen einen niedrigeren Antigengehalt auf als die Säuglingsimpfstoffe."


Quelle: Dr. Andrea Schmelz


Zuletzt von Astrid am Mi Feb 11, 2009 1:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Auch Kinder brauchen Reise-Impfungen   So Feb 08, 2009 7:44 pm

Auch Kinder brauchen Reise-Impfungen

"Wer bei der Kinder-Impfung ganz sichergehen will, macht am besten Urlaub in Deutschland oder in einem der Nachbarländer. Denn vor Fernreisen brauchen auch Kinder die empfohlenen oder sogar vorgeschriebenen Impfungen.

Ein Statement voraus: Tropenreisen sind für Kinder unter fünf Jahren aus medizinischer Sicht nicht zu empfehlen, wenn sie zu Urlaubszwecken unternommen werden. Lässt sich aber ein Tropenaufenthalt aus beruflichen oder familiären Gründen nicht vermeiden, können schon Babys eine Malaria-Prophylaxe sowie einige Reiseimpfungen erhalten. Kinder ab drei Jahren sind aus reise-medizinischer Sicht relativ problemlos, denn die erforderlichen Impfungen und eventuell die Malariaprophylaxe sind dann meist ohne Einschränkungen möglich."

"Lassen Sie sich sechs Wochen vor Antritt der Reise ärztlich beraten. Ihr Kinderarzt oder das nächstgelegene Institut für Tropenmedizin (Auflistung aller Tropeninstitute unter dtg.org) wird Sie über alle Impfungen, die für Ihr Urlaubsziel erforderlich sind, und auch über eine eventuell nötige Malariaprophylaxe aufklären. Wenn Sie sich vorab selbst schon einmal informieren wollen, können Sie dies auf folgenden reise-medizinischen Seiten im Internet tun: www.travelmed.de, www.fit-for-travel.de, www.gesundes-reisen.de, www.reisevorsorge.dewww.reisevorsorge.de"

"Ihr Kind sollte außerdem alle von der STIKO (Impfkommission) empfohlenen Impfungen (gegen Wundstarrkrampf, Diphtherie usw.) vollständig erhalten haben. Diese müssen ordnungsgemäß im Impfpass dokumentiert sein. Die gleichzeitige Verabreichung mehrerer Impfstoffe an verschiedenen Körperstellen ist meist möglich und manchmal aus Zeitgründen unumgänglich. Allerdings können sich dadurch die für die einzelnen Impfstoffe üblichen lokalen oder allgemeinen Impfreaktionen summieren. Je nach Impfung besteht frühestens zehn Tage nach der Verabreichung ein vollständiger Impfschutz."

"Auch wenn es im Urlaub „nur“ ans Mittelmeer geht, sollten Sie sich über die möglichen Infektionsrisiken Ihrer Urlaubsregion informieren. Unter www.crm.de können Sie kostenlos die Broschüre „Infektionsrisiko Mittelmeerländer?“ herunterladen. Darin erfahren Sie z. B., dass in Spanien und auf den Balearen die Gefahr besteht, sich mit der Legionärskrankheit (spezielle Form einer Lungenentzündung) anzustecken. Oder dass Sie in Italien, auf Malta und San Marino besser auf Rohmilchprodukte verzichten sollten, weil diese Bakterien enthalten können, die die Brucellose, auch Malta-Fieber genannt, auslösen."


Quelle: http://www.elternwissen.com
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BeitragThema: Eltern sollten gegen Keuchhusten geimpft sein   Mi Feb 11, 2009 1:04 pm

"Auch wenn ich überhaupt nicht begeistert bin, immer wieder Schreckensmeldungen verbreiten und Warnungen aussprechen zu müssen, geht es oft nicht ohne - der Sicherheit und Gesundheit Ihres Kindes zuliebe.

In England sind vor kurzem zwei Babys an Keuchhusten gestorben - trotz intensivmedizinischer Behandlung. Beide Säuglinge - ein Junge im Alter von einem Monat und ein sechs Wochen altes Mädchen - waren zum Zeitpunkt der Infektion noch ohne Impfschutz, da die erste Impfung ab dem dritten Lebensmonat gegeben wird. Beide Säuglinge hatten sich höchstwahrscheinlich bei den Eltern angesteckt, berichteten die Ärzte des Royal Hospital for Sick Children in Edinburgh.

Jedenfalls hatten beide Eltern des Jungen und die Mutter des Mädchens zum Zeitpunkt der Keuchhustenerkrankung der Säuglinge über schweren Husten (teilweise mit Erbrechen) geklagt. Während die Erkrankung für die Eltern glimpflich verlief, starben die beiden Säuglinge innerhalb von 24 beziehungsweise 30 Stunden nach der Aufnahme in die Klinik.

Die beiden Fälle zeigen, dass Keuchhusten bei Säuglingen einen rapiden und auch unter maximaler medizinischer Versorgung nicht beherrschbaren Verlauf nehmen kann. Die meisten Komplikationen entfallen auch in Deutschland auf Kinder im ersten Lebensjahr, wie aus einer Publikation des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Die meisten milderen Erkrankungen findet man hingegen bei Jugendlichen und Erwachsenen, die infolge der Impfung oder früherer Erkrankungen noch eine Restimmunität besitzen. Bei ihnen tritt der Keuchhusten als hartnäckige Erkältung auf und wird deshalb häufig gar nicht als solcher erkannt.

Aus diesem Grund empfiehlt die ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland mittlerweile Frauen mit Kinderwunsch eine Keuchhusten-Impfung bereits vor dem Eintreten der Schwangerschaft. Alle engen Kontaktpersonen (Eltern, Großeltern; Gewchwister sollten ohnehin selbst geimpft sein) sollten möglichst vor der Geburt eines Babys eine Auffrischimpfung gegen Keuchhusten bekommen."


Quelle: Dr. Andrea Schmelz
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