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 Thema: Asthma

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Astrid
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BeitragThema: Thema: Asthma   Do Feb 05, 2009 1:49 pm

Keine Luft zum Atmen

In Deutschland haben etwa vier Millionen Menschen Asthma. Ihre Symptome können stark variieren, typischerweise wechseln sich Krankheitsschübe und beschwerdefreie Phasen ab.
Insbesondere in der Nacht treten die Anfälle häufig auf: Von Kurzatmigkeit über Luftnot bis hin zu Erstickungsanfällen können die Symptome reichen. Die Situationen sind teilweise dramatisch. Eltern stehen panisch vor dem Bett ihres Kindes und rufen den Notarzt. Menschen schrecken aus dem Schlaf hoch und wissen nicht, wie sie ihrem hustenden, um Luft ringenden Partner helfen sollen. Bei der Erkrankung, die in ihrer Extremform zu derartigen Szenen führen kann, handelt es sich um Asthma bronchiale, umgangssprachlich häufig nur Asthma genannt.

Die Beschwerden sind vielfältig

Das Asthma bronchiale gehört zu den so genannten obstruktiven Atemwegserkrankungen, bei denen der Luftstrom in den Atemwegen behindert ist. Diese Atmungsbehinderung macht sich insbesondere beim Ausatmen (Exspiration) bemerkbar, da hier der Atemwegsquerschnitt kleiner ist als beim Einatmen. Zum akuten Anfall kommt es, wenn die überempfindlichen Bronchien auf einen Auslöser (Trigger) reagieren: Sie verkrampfen und verengen sich, der Betroffene kann die eingeatmete Luft nicht mehr ausatmen. Die Situation ist zu vergleichen mit dem Versuch, für zwei Minuten durch einen Strohhalm ein- und auszuatmen: Jedes Luftholen stellt eine enorme Anstrengung dar.
Die Symptome können von Patient zu Patient stark variieren. Weil die Krankheit so vielfältig ist, gibt es keine typischen Anfangsbeschwerden. Die Erkrankung kann sich bemerkbar machen durch eine anfangs minimale Beeinträchtigung des Wohlbefindens (Engegefühl in der Brust, Schwierigkeiten beim Durchatmen, pfeifendes Atemgeräusch), sie kann aber auch mit einem dramatischen Luftnotanfall, begleitet von Erstickungs- und Todesangst, beginnen.

Verschiedene Stadien der Erkrankung

In der Regel tritt nach unterschiedlich langer Beschwerdedauer wieder völlige Beschwerdefreiheit ein. Die Pausen zwischen Phasen von Beschwerden können Stunden bis Jahre betragen. Entsprechend der Schwere der Symptome und der Häufigkeit der Krankheitsschübe teilen die Ärzte das Asthma in vier verschiedene Stufen ein. Eine Asthma-Erkrankung, die mit geringen Beschwerden beginnt, kann - muss aber nicht - in eine schwerere Form übergehen. Umgekehrt kann auch eine dramatisch beginnende Asthma-Erkrankung wieder völlig verschwinden oder sich nur noch mit minimalen Beschwerden bemerkbar machen.

Welche Krankheitszeichen führen den Patienten zum Arzt?

Husten und Luftnot oder auch nur eines der beiden Symptome, aber auch ein Beklemmungsgefühl im Brustkorb oder Nebengeräusche bei der Atmung (Pfeifen, Rasselgeräusche, Brummen) können in die Praxis führen. Manchmal ist auch eine eingeschränkte oder abnehmende Belastbarkeit, die etwa beim Treppensteigen auffällt, der Grund für den Arztbesuch.

Wichtig ist der Gang zum Arzt in jedem Fall, wenn ein Verdacht auf Asthma besteht. Denn in der Regel lassen sich die Symptome sowohl durch nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie das Vermeiden von Allergenen, als auch durch verschiedenste Medikamente gut in den Griff bekommen. Das erhöht selbst bei milden Asthma-Formen die Lebensqualität - bei schweren Formen kann es sogar das Leben retten. Außerdem ist eine frühzeitige und konsequente Behandlung notwendig, um die Lunge vor ernsten Langzeitfolgen zu schützen und ein Fortschreiten des Asthmas zu vermeiden."
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